925 Nikolaus Harrar seinem Weibe ihre Eltern! der Herr Vater Josef Jakob Roosz *1830 +1906 76 die Mutter Elisabeth Bernhardt *1840 +1909 69 Beide aus Sz. Nikolaus gebürtig? liegen hier begraben. Die Geschwister vom Nikolaus Weibe sind: Josef Roosz! in der Frühlingsgasse im Nro. 921 U= Peter Roosz! in der Nyerö-gasse in Nro. 883. Boquelisches Haus! Deß 1860 geborenen seine Geschwister sind: Des 1860 geborenen Nik. Harrar sein Sohn eben |
Nikolaus & Anna haben 1 Sohn, |
926 Adam Fischer! Kaufmann, Sturmengasse Adam Fischer ist geboren *1902 gebürtig aus Klein Becschkerek und kam nach Triebswetter im Jahre 1926= am 9/2. Herr Fischer verehlichte sich mit der ehrbaren Rosina Boquell *1904 Adam u. Rosina haben bis zum Schreibetage 2 Kinder: Hans Fischer *1927 Adam Fischer *1930 Die Entstammung des Adam Fischer bis zu seinen Großeltern? von der Vaterseite die Großi, Franz Fischer, geb. Billet *1836 +1878 42 Barbara Kleininger, Billet *1838 +1923 85 der Vater Johannes Fischer *1857 die Mutter Katharin Reiter *1860 Der Vater Johann Fischer ist in Billet geboren. Er zog 1872 nach Kl. Becschkerek, wo er sich im Jahre 18... mit der Kl. Becschkereker geborenen Frau Mutter, Kathi Reiter, verheirathet hatte. Ihrer Ehe entsprossen 8 Kinder: Die Entstammung der Katharin Reiter, Mutterseite des Adam: Die Geschwister von Rosina’s Großvater Boquell János: Die Geschwister von Rosina’s Großmutter Anna Frisch: |
Adam Fischer Die Kinder des Schneider-Vaters sind: Die Eltern und Großeltern vom It. Weibe Kathi Renard: |
926 B
Johann Jung Müller Diese wt. Gewerbefamilie Jung sind aus Elsas So sind dem Triebswetterer anßässigen Jung Dick Müller
benant, seine Kinder gezeichnet: |
5. Nikolaus Jung *21/4 1870 |
926 C
Oberten Peter (Christof Schuster) Des Peter & seines Eheweibes ihre Kinder sind: |
Gewerbevereins-Gründung’s Aufnahmebilde im
Der Kathi, der 1870 geb. ihre Geschwister sind: |
927 Clemens Niklos Söhne von 626 Peter Noel (Pollizist) *1877 Sein Weib Maria Rossner *1880 Peter ist der Sohn des in Ehren ergrauten |
Des 1877 geborenen Peter Noel u. seiner Marie Rossner
ihre Kinder sind folgende: Peters Herr Bruder, Nikolaus Noel Siehe Klemencz bei Nro. 626, 630 |
928 |
929
Stefan
Becherrer Schlossermeister *1892 Stefan Becherer stamdt aus Millititsch Bacschka. Stepfan und Eva haben Kinder 2: Der Eva ihre Geschwister-Merkung Siehe 243, |
Die Mutter heißt Elis. Graf *1854 +1920 Bemerkung: die Eltern hatten 12 Kinder getauft, die hier verehlichten haben zusammen 15 getauft. Stefan Becherrer ist nebst seinem praktischen Handwerke auch ein Mußiker. |
930 |
![]() Milleniumskirche - Fabrikstadt Temeswar |
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936 I
Karl Wittje |
Buben:Niklos Wittje, Wilm Wittje, Hans Wittje, Jos. Wittje Niklos Wittje er ist *1826 +1872 |
936 J
Sepastian
Wittje *1865 |
5. Der Inhaber Karl Wittje *1892 |
936 K
Franz Aron *1891 Blattinhaber Franz Aron ist *1891 |
Der Herr Vater des 1891 geborenen Franz Aron ist Johannes
Aron und ist gebor. *1864 |
936 O-P
Prolog Der Hochwürdigste Herr Bischof Alexander |
Wonach ein Hochamt mit Te Deum Laudamus gehalten, und zum Schluße mit einer Predigt dieser feierliche Act beendet wurde. Mittag’s gab der Hohe Kirchenfürst eine Tafel, welcher zahlreiche Gäste beiwohnten. Nur um 2½ Uhr Nachmittags setzte der Hohe Kirchenfürst seine Reiße nach Temesvar fort. Diesen Prolog, der unter Zahl 380 & 1863 im Gemeinde Archiv liegt, verfaßte der Orts- Notären Johannes Meixensberger. Propst Stefan Burghart, hielt die Festpredigt, die auf alle Anweßenden tiefen Eindruk machte. Schreiber hatte die Ehre den Hochwürdigen Herrn Propsten in Nákofalva kennen zu lernen, als man unßere Verwandte besuchte, so habe ich Ihn in der Kirche gesehen, ein sehr rüstiger Mann. Im Jahre 1864 im September bin ich von seiner Excellenz Bischof Alexander Bonacz gefirmt worden, wo ich Schreiber den Hochwürden Herrn Propsten bei der Firmung auch gesehen habe. Unsere Kirche ist vom Jahre 1850 fertig gestellt,
alle Mauern in und auswendig waren damahl ins weißgraue, mit Sand
& Kalk, sagen wir |
936 Qu-R Gemeinde Ärzte der Gemeinde Triebswetter 1. Dr. Melchor Wittje 1877 - 1880 So will ich eine kleine Operation des so gutmütigen Herrn Dr. Brayer
niederschreiben. |
Hilfe, man hatte ihm eine Rippe gebrochen. Die Schmerzen
waren übergroß, so meinte der zu Hilfe gerufene Doktor man müße die Rippe auf ihrem Platz bringen und durch einen festen Verband schützen, so wird das heilen. Vetter Toni betheuerte, Herr Doktor, die Rippe auf ihren Platz bringen kann Er vor Schmerzen nicht aushalten. Der gute Doktor meinte halb lächelnd, das wird besser gehen als Sie es glauben. Man gab Vetter Toni in ein Esslöffel Wasser ein Nieße-Pulver. Vetter Toni mußte gleich darauf 5-6 mal so heftig nießen ohne sich zurückhalten zu können daß das Bett krachte. Nach dem Nießen untersuchte Herr Doktor Brayer die Bruststelle der Rippe und mit größter Zufriedenheit sagte er’s zu Vetter Toni und dessen Angehörigen: Es ist gewonnen! Nach seiner Heilung kam Vetter Toni zur Schmiede, ließ sich sein Pferd beschlagen und schilderte mir das ganze. Siehe Seite 606 A, B,C,D, Gogo. |
936 S-T
Die Geistlichkeit |
In der Schulzeit ist gespielt worden, Ministriert worden,
dan Klokenstuhl ist geläutet, und gerauft worden. Peter Manöwer Pfarrer *1877 |
936 U
Triebswetterer hier geborene Geistlichkeit Josef Kurz *1843 +1903 |
den Tischlerhobel, daß Werkzeug meines Vaters noch
in der Hand. |
936 W-X
Maria Radna |
Eine solche Schluchten ist in der Breite, zwischen
den hinaufragenden Bergeswänden, unten einen bis zwei Meter breiten
Wasserlaufgraben. Was ist vorgekommen, während unßere Herrn Lehrer bei der Gebirgsschluchten gestanden sind? Es hob sich ein plötzliches trübsein, dunkelwerden, die Gebirge waren zerstreut, mit Menschen voll! Daß trübe brachte Regen, plötzlich umgewandelt in einen Wolkenbruch! Deren in Gebirgsgegenden häufiger vorkommen, als in ebener Gegend. Und eben an der Schluchten, wo unßere besprochene Herrn Lehrers standen, kam schon das Wasser gestürtzt? und brachte im Wassersturtze Menschen mit, und stürtzte selbe in die Marosch. Kurz besonnen, Heldenmuth erwachte in unßern unvergesslichen Lebensretter Bernstein u. Buding Bernstein aus Gebirgsgegend geborener, aus dem Lande Thirol dürfte von solchen Unglücksfällen schon Erlebnisse gehabt haben, Er rief: Bruder Buding! Ziehen wir unßern Rock schnell aus, nach diesem banden’s diese 2 Röcke mit je ein Arm zusammen, jetzt hatten Sie’hs ein Netz, daß uiber den Fluß reichte. Sie stellten sich gestützt, von beide Seiten, ihr Netz am losen Arme festhaltend, und dieße Armen welche ihnen das Wasser, während des Riesen-regens gebracht hatte, fingen Sie ab, ein an ihrer Seite dazugeeilter Wohlthäter erklammte die vom Netz aufgefangenen, zog Selbe mit dem sicher’n Tode ringend aus dem wilden Wasser herraus. Sie sollen sehr vielen Menschen an dießer Stelle, daß theuere Leben errettet haben. Eine wahre Nächstenliebe der beiden jungen Lehrer’s, der liebe Gott möge sie belohnen! Alle Ehre ihrem wt. Andenken! Siehe Friedrich Bernstein, in der Lehreraufnahme, Seite 834 D. Schule Siehe J. Buding’s Familienblatt, Seite 705 A, B |
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936 Y
Die Kirchhofeinzäumung vom Jahre 1909 |
ich die Arbeit übernehmen soll. Ich bitte meine
Er sagte mir, vor der ehrsamen Die Beihilfe blieb aus, und solcher Art habe ich |
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937 A-B
Triebswetterer Gemeinde-Notärs Unßer als Erster Notären ist geweßen Herr Rankovics war eine kurze Zeit und kam nach Banat Komlosch Albert Kriegner war Notär von 1817 bis 1836 |
Des Johannes Sohn Popovici Petru kam im Mai 1928 und ging 1930 Leonhart Walzer |
937 C-H
Triebswetterer Schützen Wir haben schon nach den Nämen der leitenden Schützenoberste
seid dem Jahre 1798 Orts- Die Schützenoberste |
unßere neuen Uniformler in größter
Parath aus, zum hl. Hochamte und Predigt, Nachmitag zur Fesper, nach der Fesper rükten Siehs zum Begräbniße des Herrn Leutenants Georg Schreiber vom Nro. 261 seinem verstorbenen 6 Jahre zählenden Sohne. Bei diesem Begräbnisse war die Gasse überfüllt, von den vielen Neugierer, um diese so schön attjußtierten Schützen, ausrükernd, auch zu sehen. Die Montur bestandt aus einem braunen Artillerie Waffenrok, rohter Gallier, blaue Hose, Stiefl, Tschako! Der Offizier hatte an seiner Hoße einen 20 mm breiten rohten Streifen, Lampashose. Die ganze Gemeinde fühlte sich glüklich des so schön atjußtierten Cohres und als Denkwürdigkeit verbleibenden Schützenkohres, ihr Eigen “unßere Schützen” nennen zu dürfen. Sie waren meist ausgebildete Soldaten. So will ich hier einen Beweiß, der besprochenen Schützen, ein wenig hören lassen, und dabei fragen? Warum unßere lieben Lovriner dießes gethan hatten? Es war dieß zur Hebung des Festes, unßerer Herrn Lovriner Nachbarn, es war der fromme Wunsch, der hoch’ehrenden Fahnen-Mutter, wohlg. Frau Baron Lipptay. Im Jahre 1890 hatten unßere schöne Nachbargemeinde Lovrin ein freiwilliges Feuerlöschkohr gegründet. Bei ihrer Fahnenweihe, des neuen Festes, beehrten die so wakern Feuerwehrmänner, aus Nachbarfreundschaft, unßere Triebswetterer Schützen, mit der Triebswetterer Mußik dem Fahnenweihfeste in Lovrin, ausrückend beizuwohnen wollen? Wie es auch geschah! Am besagten Tage, den 26ten Mai 1890 rückten unßere vom Vorhien sehr geübten Schützen zur eingeladenen Feierlichkeit. Ich Schreiber war nicht dabei, denoch sagte man mir, daß dießes Fest eine denkwürdige Sehenswürdigkeit geweßen ist. Einmahl der berittenen Offiziere vor der Front! Herrn Oberst Sebast. Haman, Herrn Hauptman Wilhelm Schreiber, mit ihren schönen Rossen, so die ganze Bemannung das Ihrige in höchster Pünktlichkeit thaten. Aufstehend war daß gebieterische Komando des Herrn Oberleutnant Josef Reiszer sowie das ihm unterstellte Schützenkohr, daß mit seiner Fertigkeit nach Komando so feuerte, daß man von den 40 Schüsse es ungesehen glauben konnte, es sei nur ein Schuß gefallen. Hut ab, dem Vereine! So frage ich, warum man dieß gethan hatte, mit unßeren Schützen?
Doch zur Hebung ihres Nach dem erstverstrichenen 6 Uniformjahren sind wieder zusammengetreten
auf 6 Jahre von 1896 bis 1902 Sie thaten das Ihrige aufs pünktlichste, nur nach Uiber 100 Jahre war der besprochene Verein Ist gekommen vor 70 Jahren, der Bischof in die Gedenken wir unßerer Väter! Es war jener Johann Manöwer |
![]() Stefan Jäger - Die Einwanderung der Schwaben |
937 I-N
Kirchweifest So nun haben wir 1 schönes, geputztes Tanzsaal, 2 tüchtige
junge Geldherrn! Einmahl war Parison Ludwig als Urlauber bereits volle
25 Jahre alt, als Geldherr 1872, So nenne ich von seine große Buben
Thomas Wolf, Kammacher (*1864, er ist Soldat geworden 1868 er hat gedient
4 Jahre bis 1872) Er war Hußaren Zugsführer! Er war 26 Jahre
alt, so waren damal bis 30 Urlauber. Am Samstag Mitag ½ Ein Uhr war die Jetzt müssen wir dazuschauen, die Zeit vergeht, am Samstag-Abend
um 11 Uhr waren auch Kirwei Sonntag Sonntag in der Frühe um 9 Uhr mußte der Bube in Jetzt ist ½3 Uhr, die Tage sind kurz! |
Um dieße Güter berauben! Schlägt im Leben eine frohe Stundt, die will Er behaglich genießen. Besonders zur lustigen Kirweih’szeit, darf über die Leber ihm schießen. Wir jungen halten den alten Brauch des Kirchweifestes in Ehren, Und singen, und tanzen und laden dazu die Frauen, Mädchen und Herren! Ein jeder soll steigern auf unßeren Strauß Und müßt Er die Tausender schon leihen Der Weg steht offen, für jedes Haus, die großte Ehr zu erweisen! Jezt wendet sich der Ite Geldherr zum IIten, Nun steig auch du Kammerad auf den Tisch! und biete feil den schönen Strauß Laß leben die Gäste, daß schwäbische Volk, Und jedes schwäbische Haus! Alle rufen dreimahl Hoch! Hoch! Hoch! Der Zweite Geldherr spricht: Gelobt sei Jesus Christus! Der Strauß wird jetzt verletzitiert, Mit ihm daß Recht zum Vortanz. Wer’s meißte bietet, ist der Herr In unßerem Burschenkranz. Wir Burschen zahlen den 10ten Theil, vom angebotenen Preiße, Ein jeder andere Leu für Leu der nicht aus unßerem Kreiße. Doch hat den Strauß ein fremder sich durch Meistgebot errungen, So ist dabei noch lange nicht die Mußik eingedungen. Die Mußik und der Kirweibursch sind fest zusammengebunden. Und wen Sie von einand getrennt die Kirchweih ist verschwunden. Nun wünsch ich allen gute Lust Zum tanzen und zum trinken Und wem der Rampasch schaden sollt, dem wird sein Weib schon winken. Jetzt Mußik schlag energisch ein, Laß klingen deutsche Weisen Daß deutsche Lied, den deutschen Mann Soll’n alle Welten preißen! Alle Burschen rufen Hoch! Hoch! Hoch! ![]() Der Strauß ist verletzitiert worden, Selbes Madl daß ihn bekommen hatte, ist von den 2 Geldherrn mit dem Strauße und der Mußik abgenommen worden, der Strauß wurde dem Madl uiberreicht, daß Madl mit dem Strauß in der Mitte, die Geldherrn rechts und linx bekleidet, die Mußik hinten an, so giengen’s durch den vielen Gästn, zur Mitte wo der Straußersteher mit Sehnsucht seines Madl’s wartete, um mit Ihr den Vortanz ganz allein tanzen zu dürfen. War das Wetter schön, so tanzten nach dem ersten Tanz, alle mithaltenten Buben, mit ihren Mädl bis zur Dämmerung, um den Kirweibaum. Dießes Madl welches den Vortanzstrauß bekommen hatte hatte die Mußik, die Geldherrn, das Madl und des Straußletzitierer ihre Kammeradschaften, für den Sontag-Abend im Eltern-Hauße in der Kost. Nach diesem Schmauß gingen Alle ins Ballhaus, dort tanzten Siehs bis 12 Uhr. Alle Mädl und Buben gingen dan zu 3, und 3 Paare, zusammengestellt, in des Madl’s Eltern Wohnung essen. Es wurde so aufgetischt was alle Grenzen uibersteigt. Vom Mitternachtsschmauße sind wieder alle Am Montag Nachmittag mußte nach Kirwei Dienstag Am Dienstag ging es auch nur so. Die Mädl So sind den so langsam dießer Methoden Jetzt haben wir Samstag 1, Sontag 2, Montag 3, Vor 50 und 60 Jahren hatten wier hierorts auch Jetzt 1931 sollen nur 12 mithaltende Kirweibuben |
937 U Siehe 332 ihr Wohnsitz Raummangels verwendeten wir hier für den schon verbrauchten Nro. 332 dießes Schreibeblatt. Marker Konrad Roßmüller Konrad Marker *1864 +1926 25/X 60 |
Dieser Fleischhauer ist als junger Mann Die Kinder des 1864 geborenen Konrad Marker: Auf daß Mühlenplatz erbaute Konrad ein Haus welches jezt das
Eigen seines Sohnes Sebastian ist. |
937 V Siehe 333 Wohnsitz Noel Thomas Raummangels von 333 hierher, vom Mühlenplatz Noel Thomas u. Vater Noel Jakob (Gags Schuster) Ihre Kinder mit Noel: |
3. die ältere Schwester vom Kloos-Vater Die Schwiegereltern des Thomas Noel, mit seiner Christine Polen, sind
die in Ehren ergrauten |
937 W Raummangels von 334 (341 Wohnsitz) hierher Noel Sebastian (Gags Sebast) *1884 |
Sebastian ist als blinder Mensch auch Sebastian ist der Sohn des 1849 geborenen Jakob |
937 X Vom Wohnsitz Raummangels von 335 hierher Jakob Polen (Pista Jakob) *1857 |
davon die bei ihm im Nro. 335
wohnende Des Jakobus Eltern: |
937 Y
Siehe Wolf Bäk 319 der Wohnsitz Nikolaus Wolf Bäcker *1876 Nik. Wolf Bäker ist geb. *11/1 1876 Bei Auflassung des Herrn Buding’s Die Enstammung des Bäkers Nik. Wolf: |
Nik. Wolf, Landmann *1830 +18... Bäker’s Vater seine Geschwister sind: Bäck Nik. Wolf der 1876 geborene hatte sein Ites Weib Eva Borcsher
*1882 +1911 31/5 29 |
937 Z Komlosan Michl Siehe 338 Wohnsitz Michael Komloschan *1855 |
938 A Von 340 seines Wohnsitzes Volz Nikolaus Rassierer-Meister |
3. Sussi *1873 mit Blatinhaber N. Volz Des Nikolaus & Sussi ihre Kinder sind folgende: Des 1867 geborenen Nik. seine Geschwister sind: 1. Franz Sturm Nik. und Franz sind vorzügliche Rasierers, welche ihre Lehre und
Fremdjahre in der Wiener Stadt |
938 B-I
Das Meisterstück Waß versteht man unter Meisterstück? Wir dürfen nicht vergessen, früherer Zeit waren die großn Familien, da gab es all-abendliches Schuhputzen ohne Ende für den armen Lehrbuben. Nun hatte man vor 60 Jahren keine Fußwegplasterungen nicht, bei Morastwetter wie hatte das Fußzeug ausgesehen? Dan war die damahlige Schuhwichse gegen der heutigen im Unterschiede so groß wen daß Leder ein weniges feucht geweßen ist, das man mit der heutigen Paste in einer ¼ Stunde mehr und besser in den Glanz macht, als jeh in 6 Stunden in einer halben Nacht. Oh, ihr armen Lehrbuben damaliger Zeit! Sodan hatten die Soldaten damal in ihrer Das Lehrlingleben haben wir angesehen. Nun |
Selbe einem Moddel gegossen wäredten. Das wird einmahl schwer, oder unmöglich sein, für unßeren Meisterstük-Kandidaten. Nach dem Ganzen, was wir bis jetzt von dem Meisterstüke machen erfahren konten, da gibt es trübe und helle Seiten. Jetzt sehen wir die Aufgabe, welche zum Dicktieren im Spiele sind. Des Stückkandidaten sein werdender Schwieger-Vater ging geheim und betrübt zum Herrn Ober-Vorsteher dieser Zunft, und beschwerte sich uiber dem bevorstehenden Stüken, ohne Maaß nehmen dürfen. Na, meinte der Herr Obervorsteher, zum Besuchenden Freunde, Lieber Freund, nicht sind Sie erschroken. Ich kann Ihnen helfen, ich will Ihnen helfen, und werde Ihnen helfen, nur müßen wir einen verläßlichen Mann zu uns nehmen, sonst darf es niemand wissen! Dießer Mann wird sein, unßer von der ehrsamen löbl. Zunft der Herr Untervorsteher. Ich kenne Ihn, ein Ehren- ein Carakter-Menschen und dieß werden wir so einfach machen, um das daß Meisterstück ohne jede Maaß nehmen, so sehr gelingen wird, daß es daß Ganze nicht einfacher gemacht werden könnte. Nur wir müßen daß gebrauchen wie nachstehend besprochen ist. Wer einem andern eine Grube gräbt, fällt oft Selbst hinein! Von nun ab mir folgen, Ich als Obervorsteher der Zunft, liebe was Recht ist, was Recht ist, liebt Gott im Himmel, und ich werde Euerem Schwiegersohn dazu helfen, damit sein gefordertes Meisterstük ohne Maaß nehmen dürfen, aber ja gelingen wird, dieße Meister fordern ein großes Unrecht. Und dazu beim Fertigsein, höchstwahrscheinlich bei der Commission noch ein Braavo hören wird. Ich kenne Ihren Schwiegersohn als Facharbeiter, wo wir gestützt daß beste hoffen dürfen. So sehen wir an mit dem Meisterstück machen, ohne Maaß, wie
wird das behandelt? Siehe vom Wanderbuch und Wandergesellen bei Nummern 921=
N. N. N. N. Die Firmentafel exestierte von 1845 bis zum Jahre 1921, noch immer weiter. |
938 J
Ein von diesem linx beschriebenen Meisterstük mit der Nummerzahl 938
B-I So erhielt ich Schreiber von meinem besten Pfarrer Stefan Treffil gestorben. |
Verblichene leistete der Allgemeinheit und seinen Gläubigen
ersprießliche Dienste. |
938 M-N
Jakob Renard (Kolla-Hans Jakob) Jakob Renards Weib ist die Tochter des in Ehren ergrauten Sebastian Parison
& der Anna Klaszkin, Anna ist die Tochter des alten Banduren, Er Am 11ten Juni 1907 ereignete sich ein |
Sie verbrachten im Institut die vorgeschriebene Impfbehandlung
wohnach Sieh’ß nach Kneesz zuhauße kamen. Als Sieh’ß in Kneesz anlangten, fühlte der Junge Sich unwohl. Er rief in ihrem Eig’nen Thellefon nach seiner Mutter, in Triebswetter, Sie möge sogleich kommen, es ist ihm’s unwohl. Die Mutter ist mit ihrem eigenen Gespann nach Kneeß gefahren, zu ihrem kranken Sohne, dessen Wunsch es war, mit der Mutter gleich nach Fütterung des Pferdes zurückzufahren. Er will zu Hauße sein. Mutter und Sohn stiegen auf den Wagen und fuhren Juni 1907 gegen Triebswetter. Der Sohn Renard ist Selbst kutschiert als Sieh’ß vor Triebswetter bei der Harrarischen Windmühle anlangten, so warf Er den Fahrzaum plötzlich von sich mit dem Ausspruch: Mutter, schauen’s daß wir Zuhauße kommen, ich muß Euch beißen! Aber Kind? Um des Gottes Willen! Daß wirst du doch nicht thun? Er sprang uiber die Sitzlähne, zum hintern Schragl, und biß im obern Querschragelbaum so heftig und so lange bis der Anfall nachließ. Die todterschrokene Mutter sprengte ins Dorf in die Neureihe Gasse, bis zum Klampfer Niklos und Cillian Sepp. Es war zu spät. Kolla Hans Jakob, Jakob Renard |
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938 O-R
Etwas aus Lovrin Die Ansiedler von Lovrin bekamen von ihrer Für die Kirche u. dem Bethauße hatte der Staat bestens gesorgt. Kaspar Zahn war Herr Pfarrer von 1821 bis 1884 in Lovrin 65 Jahre Pfarrer,
ununterbrochen in Die Lovrin Temesvarer Bahn ist dem Verkehr übergeben den 26/9 1895. Die Fahnenweihe, wobei die Triebswetterer Lovrin hatt Wochenmarkt seid 1857 Lovrin hatte im Weltkriege 101 Mann, Die Feuerwehr-Fahnenweihe in Lovrin ist im war ein schlechter Kerl. Wen in Lovrin gestohlen worden ist, davon hatte Ers jedesmahl Kentnisse. Er war schwer krank geworden, so bittet Er’s seine Angehörige, Ihnen Jewre noch einmahl ins Freie zu tragen. Draußen war eine stokfinstere Nacht, mit Unwetter. Na meinte Jewre! O! was wäret dieß eine passende Nacht zum stehlen? Jewre wurde nach dießer Anschauung ins Zimmer ins Bett getragen, wo Er darauf starb. in Ruhe und Frieden. Die Geige |
Pfarrer’s und Gemeinderichter’s der Ehrlosen
die Geige angethan, und so am Sontag nach der heil’gen Messe vor die große Kirchenthüre gestellt, wo ein jeder Kirchengänger Sie sehen konnte, und was Sie getrieben hatte wurde pupliezert. Der Abtrünnige kleine Schneider Ein kl. Schneider ging zum Pfarrer und meinte, der Glaube ist unwichtig. Er habe etwas gelesen, von dem er die Erfahrung hat. Pfarrer Kaspar Zahn, ein Seelenguter Menschen, nahm seinen Stock und sagte zum Schneider: Ich werde dir daß Richtige lernen, das du Handgreiflich uiberzeugt bist! Majers-Hans und der Fechtbruder Maijer’s Hans ist seine Ruh gestohlen Lovriner Odowa |
938 S-U
Triebswetterer Weinkost- und Vereint mit dem Zentral-Vereine, Sontag den 12ten Feber, in den Räumlichkeiten
des Vereines, eine wohlgelungene Weinausstellung veranstaltet haben, wozu
die Vereins-Mitglieder mit Ihrem rührigen Obmann Janos Schreiber
an der Spitze am Bahnhofe die Gäste mittel’s Mußik empfingen.
Es waren als Gäste erschienen: Unser Herr Gemeinderichter, Johannes Schreier, |
Obmann Schreiber, Dr. Reiter, Pfarrer Willkomm, Karl Götz, Marienfeld, Dr. Jakob Koch, Säkretär Wendl, u.n.a. Die Mußik besorgte die Pieerische. Bemerkung dieser Mußik-Kappelle daß die Bemannung meist Selbst-Schüler sind. Der Prim-mas Herr Nik. Pieer, Oekonom, besuchte nie in seinem Leben eine Mußik-Schule und ist der noch so junge Mann an der Spitze dießer so schön spielenden Mussik-kappelle. Von Ihrer Bewunderungs-Mussik hört man allgemein, von allen Bewohnern reden. Und Herr Nikolaus Pieere Nummers 293 führt dabei eine Musterwirtschaft im Reben- und Akerbau. So folgten die Prämien der ausgestellten Weine, Nach allem, von der Weinausstellung den 12t. Feber, daß vom Geehrten
Artikel-Schreiber bis jetzt, im Zeitungsblatt Triebswetterer Zeitung Nro.
6/1933 niedergeschrieben worden ist; |
938 Z
Er hatte nämlich ein Waisen-Enkelkind seines |
weint über die unausstehliche |
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939 I Wegen Raummangel von 483 & 484 hierher Nikolaus Merle |
Temesvar, die Universität in Bukarest u. Graz |
939 J
Nikolaus Merle Die Kinder der Uhrgroßeltern sind folgende: Die Geschwister des Haman Uhrgrosvater’s und nachfolgend die der
Uhrgroßmutter: |
Peter Haman Die der Uhrgrosmutter Halbgeschwister |
939 M-N
Franz Dama (Kleener Franz) Den Nro. 495 bewohnte Franz Dama mit einer
gutgehenden Essigfabrik Franz Dama *1854 +1917 63 Des 1834 geborenen Franz Dama sein ehrb. |
Sie stammdt vom Rischars Adam, vom Nro. 824 |
939 O-P
Peter Oberten (Christof Schuster) *1835 +1911 9/12 |
6. Franz Oberten |
939 Qu
Leonhart Walzer *1899 19/7 Leonhard ist zum Notären gewählt worden am 1ten Nowember 1930 unter 6 Kandidaten! |
Die Geschwister des Leonhardus sind folgende: Die Eltern der Frau Notärs Anna Walzer sind Der Anna der 1904 geb. ihre Geschwister sind: |
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939 S
Nikolaus Lefor (Kalten Schmied Niklos) |
Ernst Hans Apotheker Student Der Herr Vater Josef Ernst *1890 Der Bruder ist Josef Ernst *6/1 1920 |
939 T
Michael Kurzweil |
eben thätige Apotheken-Glieder und in der Herr Merle verbrachte auch seine Victor Nepper Siehe den Herrn Gründer Alexander Nepper, |
939 U
Georg Bastien *1887 Sein Weib Barbara Schady *1893 Georgus mit Bärbl hatten Kinder: Die Eltern des Georg sind die ehrbaren Peter & Katharina Bastien,
geb. Schneider. |
Peter ist *1844 +1912 30/11 68 Jahre alt. |
939 V |
939 W
Dominik Chenet (Genet) Die Entstammung des Dominik: |
Batis Mädche sein kann: Johan Chene. Die Nachkommen des Batis Mädche Des Toni Nachkommen sind: |
![]() Stefan Jägen - Kindtaufe |
940 A
Kelsch Janos |
Einzige war, Er war ein kerngesunder Mensch, und dieß
bewahrte Ihm der liebe Gott bis heute ins hohe Alter. |
940 B
Kelsch Janos (Jakles-Rosi Janos) *1854 Janos mit Kathi haben 4 Kinder: Dan 5 von dem IIten Weibe, Sie leben in Amerika. Janos mit Kathi sind
seid 1879 Mai verehlicht. |
Die Reihenfolge vom Eingewanderten Die 10 Geschwister des 1854 geborenen Janos: |
940 C-F
König Karl II. in Banat 1933 Erster Jagdtag 9ten Sept. Sarafol Abends sind gekommen Vereine, welche bis |
Jagd. Als erster nahester Begleider bei seiner Majestät
war Tags durch unßer Vicze-Richter Heinrich Roth. Dritter Jagdtag 11ten Sept. Nerö |
940 G
Edle That Am 22ten August 1929 entschloß sich die |
Sie gedachte ihr ganzes Vermögen, den Nro. 446
Das Testament liegt im Arcievfe des königlichen Notärs Lutzsay
verwirklicht. Gott stärke Sie in ihrem Sinne, |
940 H-J
Der Raum diene dieser edeln That, weiterem Vorkommen! |
940 K
Mathias Pieere *1833 Er stammdt von Nummern 198-299
seiner Eltern Minnik-Scharlo |
Des Matheis Groseltern sind: Matheis & Rosine hatten Kinder 6 an der Zahl |
940 L
Josef Pieere *1861 Sein Weib Marjana Kelsch *1864 +1928 28/8 |
in einem Gebäude 46 Ø Klafter Gassenfront.
Sein Weib Anna Pieere *1889 Ihre Kinder Zwiellinge: |
940 M
Mathias Wolf (Lederer) Mathias Wolf sind ihre 10 ausgeheirathete |
Juri Wolf *1856 +1/5 1926 sein Weib Schmiedt Anna Wolf *1837 +10/XI 1927 ihr Mann Klein Leni Wolf *1849 ihr Mann Wolf Lissi Wolf *1863 +19/5 1889 ihr Mann Schago Domnik Wolf *1860 +28/6 1923 sein Weib Schreiber. Sechs der Brüder waren Maurer, Sie hatten einen festen Zusammenhalt, 2 der Schwägers arbeiteten auch auf der Maurerei, so daß 3 Theile des ganzen Ortes Häußer von den Herrn Brüder Wolf verfertigt sind. Brüder Wolf dürfen sich freuen, bis zum Jahre 1934 haben Sieh’ß Diplomierte Baumeister’s, Architekten und einen Priester in ihren Nachkommen zu sehen! Der 7te Bruder Matheis hatte daß Schuhmachhandwerk erlernt, er betrieb es einige Jahre, wonach Matheis sich eine Lederhandlung aufstellte, mit welcher es ihm befriedigend erging. Matheis griff auch zur Weinrebe. Im Jahre 18... erbaute Matheis mit Anna ihr Haus. Sie hatten Kinder getauft, von denen 2 daß Leben erhielten: der Eine Nikolaus der zweite Josef. |
940 O
Franz Schleich *1901 Sein Weib Barbara Gröszer *1900 |
seine Entstammung unter Blatt-Nummer 79
Franz & Barbara haben Kinder folgend: Die Eltern der 1900 geborenen Barbara Gröszer: |
940 P |
940 Qu
Witterungen Das Jahr 1933-1934, die Wintermonate Nur eine Bemerkung habe ich aus dem Jahre 1875 den 1t. Mai 1934 die Monate März, April, Mai, bis den 3ten Juni waren ohne Regen,
dabei war so große Hitze |
Nur der Regen vom 3t. Juni bis 17ten hatte alle |
940 S-T
Offen gesprochen |
Werkstädte haben, kennen sich gut und müssen sich des Handwerkes wegen sehr gut vertragen können, weil einer den andern sehr vieles an vorkommende Anhaltspunkte in der Proffeßion schonen kann. Zum Beispiel daß Gefrett beim Radaufschlagen. Dan durch 1 bis 2 Hübe, den Reif des Rades vergrößern, und noch einmahl um und dum erwärmen, durch solche Bagatelle erwachsen große Nachtheile. Darum sollen und müssen Schmiede, Wagner, sich mit Brüderlicher Freundschaft beehren, u. stützen. Buchschreiber war auch einmahl Schmiedt. Mit Stolz kan ich heute sagen, mit allen Wagner, des ganzen Dorfes ein guter aufrichtiger Freund geweßen zu sein. Meine Herrn Schmiedkollegen, wie alle Eisenarbeiter des Dorfes, waren meine aufrichtigen Brüder. Ich hatte nicht daß Glück, von Geburt einen Bruder am Leben zu erhalten, aber ich gestehe es offen, wen ich mit einem meiner Fachkollegen getroffen bin, so hatte ich solches Freudengefühl, als wen ich meinen Leiblichen Bruder bei mir hätte. Nach allem, kahm 18... unßer alter Kommisär aus |
941 A
Wochenmarkt in Triebswetter |
löbl. Gemeindevorstehung im Gemeindehause Im Jahre 1885 zählte die Gemeinde 3736 Seelen und 600 Häußer.
Der Kirchendiener, der |
941 B-D
Vergangenheiten So gehen wir zu meiner Entstammung zu meinen Treffil Grosvater uiber! So erzählte mein l. Vater, damahl hatte 1 |
Wen damahl jemand der es gewußt hatte, wie schwer dieße Muttern zu verfertigen sind, eine solche durch Zufall gefunden hatte, was that er’s? Der liebe Finder wikelte seinen Fund in 3 aufeinand gelegte Papiere, und steckte seinen Fund in die inwendige Leibel, Westendasche, um’s nicht verlieren. Alle Gattungen Nägel, wie Hufnägel, Platt-Nägel waren nicht, diese mußte der Schmiedt verfertigen. Alle Gattungen Ketten, Schragelketten, Pflugketten, Brunnenketten, hatte müssen der Schmied schmieden. In den Jahren 1874-1875 sind nach und nach fertige Muttern, aber nicht die fertige Schraube erzeugt worden. Damahl sind auch gekommen fertige Plattnägl, fertige Schloss-Schlüssel aber nur mit Vollbart. Diese Schlüssel waren so hart, daß man Sieh’s mit der Feile nicht bearbeiten konnte. Den Hufnägel ihr Erscheinen im Handel ist schon seit dem 1856-1857, aber sehr minderwerth, seit 1890 sind Sie fertig aus Saasz Böhmen. Der Schmied war vor 50, vor 60 Jahren und jeh weiter hinauf um so mehr es war im Gebrauche der Thierheilung in Anspruch genommen. War der Kunde dem Bauern ein Pferd müde und traurig geworden, so war daß das erste, gehn zum Schmieden, er solle sogleich herkommen, er soll sein Aderlaß-Zeug mitbringen. Kuhrschmied oder Thierarzt war keiner im Dorfe. Nun daß arme Thier, ist auf Anordnung seines Herrn geadert worden, ob daß Thier zu viel, oder zu wenig Blut hatte, daß wußten Beide nicht, weder der Schmiedt, noch der Bauer. Nach dem Adern, hatte daß Pferd 2 bis 3 Tage Ruhe bekommen, es wurde der Krankheit wegen in der Kost etwas besser bedient, und das Pferd war in 2-3 Tage kerngesund, nur ob es am zu viel Blut gehabt haben, fehlte, daß hatte nur der liebe Gott gewußt. Und solche Aderungsfälle kahmen sehr häufig vor, nur oft war der Fall, eine Sicherheit, daß man diesem und jenem matten Thiere, wen man es hätte thun können, Blut geben sollen, und nicht nehmen? Dießes wäre so weit fertig. Nur daß Adern war so eingewurzelt, daß dabei ein Abergläubisches Adern auch begangen worden ist. Nämlich der 3te Weinachtstag, so sind alle Pferde von uiber 3 Jahre alt, geadert worden, vom ganzen Stalle. Am 1t. Mai sind alle Pferde des Stalles, so als oben geadert worden. Am 24t. Juni daßselbe, daß gewisse Blutzeichen, nur dieße ganze Stalles-Aderung, haben sich Anfang der 1860er aufgehört. So war daß Gaumenstechen sehr eingewurzelt. |
941 F |
941 G
Die Kappele im Friedhofe |
Der Ite Sterbefall ist im Matrikel eingetragen Die Ite Taufe war am 22t. Februar 1773, die Die Ite Copulation fand am 27 April 1773 stadt und wurde von Eugen Lenour
kopuliert |
941 I-J
Dominik Wittje (Zeisl) Domnik Wittje (Zeisl benant) stamdt aus der |
Unser Oben erwähnter Dom. Wittje stamdt vom Saigos
Batis seiner Familie, mit der wir fortfahren Domnik Wittje Kaufmann ist der Sohn des 1838 geborenen und von Nro. 287
stabillen Nikolaus Wittje (Nikleisi benant), einziger Sohn. Dominik Wittje *1868 +1927 24/XI 61 |
941 K
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Nummer und bewohnte Selben bis zu Ihrem So nach dem Ableben der Eheleute Roth, |
941 L-N
Johann Frekot Spenglermeister *1908 |
Franz stammdt vom Nro. 444-445,
Sie Maria vom Nro. 760 der Eltern Nikol Wittje
& Rosina Rischar. Der Uhrvater Josef Reng *1795 25/12 |
941 O-P
Johann Zensser |
Sie hatten 6 Kinder: Kathi, Heinrich, Lencschi, Peter,
Wilm und Marie. |
941 Qu-T
Kriegshelden von den Jahren 1914-1918 1. Weismandel Josef |
50. Loch 51. Pieer Hanssepp-Sohn 52. Dr. Schreiber 53. Korbmacher 54. Mitzi Sänger 55. Georg Vorreiter 56. Rüll Hedich Nik Sohn 57. Hämmert Schluri Mari 58. Franz Gröszer 59. Georg Schreiber Juri Nik. 318 60. Juri Thoma 61. Nik. Bartu Spengler 62. Peter Renard Gluhda 63. Franz Marlin 64. + Janos Dama Schaag 65. Peter Gröszer des Euka Nik. Sohn 66. Nik. Gröszer des Euka Nik. Sohn 67. Nik. Binder Neu Wirth 68. Halbherr Sohn 69. Georg Simone 70. + Peter Schneider Michahl 71. + Johann Stetzler Huterer 72. Jass 73. + Georg Teich Trilla 74. + Feri Touttenuy Dr. Med. 75. Johann Volz 76. + Dama Michl Batis 77. + Fritz Andreser 78. + Fidel Kussak 79. Dama Kleen Licht 80. Nik Harrar Therres 81. Jakob Dama 82. Schleich Johann Wilm’s 83. Martin Roth Schwarzer Bajer 84. Gustaf Willkomm Lehrer unserem gegenwärtigen Hochwürden Herrn Pfarrer Adam Willkomm sein Bruder ist. 85. Jakob Parison Schluri Er liegt in Russland begraben. 86. Nik Doron des Jager Doron-Sohn Gänzlich verloren gegangen sind: Die mit dem + Kreuzzeichen versehene sind |
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941 U
Anton Wittje (Wiener Schuster) Anton war Schustermeister und wohnte in Wien. Er war verheirathet und
Sie hatten auch Familie, |
Schnittarbeit geben. Nikolaus hatte geholfen die Der gute Bruder gieng nach Wien zurük und kam nicht wieder zurük
nach Triebswetter. Von seinen |
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941 Y-Z |
1920 des Peter Partu vom Nro. 288 seine
Schwiegertochter ist als geweßene Gastgeber's auf der Triebswetterer
neuen Csärda wegen einige Heller, mittels Messer totgestochen worden.
Die Mörder waren 2 noch junge Apätfalvaer Strolche, Raubmörder,
geschehen den 28t. Februar 1920 Mäkofalva, Szölles. Sehr bemerkenswert!! ist daß 1933 So waren die Monate April, Mai bis Juni den 20ten so regnerisch, daß noch viele Joche Kukurutz gar nicht gesetzt |
werden konnten. Der Fruchtschnitt hatte begonnen den
10-121. Juli. Die Menschen konnten ununterbrochen bei gutem Wetter den
Schnitt machen. Dan ohne Hinderniß konnten Sie'ß alles zusammenführen,
sodann noch immer schönes Welter ist, den 15t. August die Dreschmaschinen
sind bereits alle am fertig sein. Die ganze Zeit war kein Regen, außer
ein kleiner denoch sehr dienlicher Spritzer gefallen ist. Die 4 vorderen gespanten rissen sich loß, von dem reißen fiel eines der hintern bespannten unter die 3 Pflugkölpfe, wo die vordem Pferde, den Pflug mit dem Untern Pfluge liegenden Pferde schleppten, so lange schleppten, bis Sie'h's ganz abgerissen und frei vom Pfluge weglaufen konnten. Die scheuen Thiere hatten dem liegenden Thiere die Pflugköpfe in den Körper eingeackert, daß an an Ort und Stelle alle Körpertheile auseinandgerissen geweßen sind, und daß arme Thier nur mehr in seiner verfetzten Haut & Gedärmen zu sehen gewesen ist. Das Ute hinten gespannte Pferd war nicht gefallen. Es hatte auch große Wunden, an den Beinen. Diese Wunden sind heilbar und keine Lebensgefahr. Dießer Nummer 600, dan 700, dan 701 & 702 deren Raum war einst von der Siedlung, daß große Wirtshaus, große Einkehr-Stallung-Schopfen. Ein Keller seinesgleichen so leicht nicht zu finden. |
1860 ° Josef Schreier |
1902 ° Nik Roth, Bajer Niki 432 |